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Winckelmann-Museum in Stendal

StendalDas Winckelmann-Museum Stendal befindet sich am authentischen Ort des Geburtshauses von Johann Joachim Winckelmann (1717–1768), dem Begründer der Klassischen Archäologie und Kunstwissenschaft. Die ständige Ausstellung thematisiert das Leben und Wirken des großen Gelehrten, der zugleich als und Wegbereiter des europäischen Klassizismus und Vertreter der deutschen Aufklärung gilt. Zu erleben sind im Museumsquartier außerdem das Familienmuseum, ein Skulpturenhof und der neue Ausstellungsbereich "8000 Jahre Kunst – das Mäzenaten-Museum".
Blinde und seheingeschränkte Besucherinnen und Besucher werden mittels einer taktilen Wegleitung durch das Außengelände geführt und können sich mit Hilfe von taktilen Geländeplänen einen Überblick verschaffen. Mehrere Erlebnisangebote, zum Beispiel Tastfiguren auf unserem Skulpturenhof, die per Knopfdruck sprechen, sowie ein Hörtheater erwarten sie dort.
Insbesondere die ständige Ausstellung zu Leben und Wirken Winckelmanns bietet blinden und sehschwachen Menschen eine eigene Vermittlungs- und Erlebnisstrecke: Neben einer Reihe von Hörstationen können die Museumsinhalte anhand von 11 taktilen Objekten buchstäblich ertastet werden. Die Objektbeschriftung ist hier in Braille-Schrift. Für die individuelle Orientierung durch die Räume stehen ein Audioguide mit deskriptiver Sprache und ein taktiles Raumplansystem aus Schwellfolien zur Verfügung. Beides erhalten Sie kostenfrei an der Museumskasse im Foyer.

Führungen für blinde und sehbehinderte Gäste können bei Voranmeldung gebucht werden unter:
03931-215226 oder mailto:info@winckelmann-gesellschaft.com
Eintritt: 5 Euro pro Person (Begleitpersonen frei), Führung: 35 Euro (zzgl. Eintritt)

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr (Oktober bis März 10 bis 17 Uhr)

Nähere Informationen zur Barrierefreiheit:
https://www.winckelmann-gesellschaft.com/winckelma...
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Berlinische Galerie

BerlinDie Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, ist eines der jüngsten Museen der Hauptstadt und sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute. Herausragende Sammlungsbereiche sind Dada Berlin, die Neue Sachlichkeit und Osteuropäische Avantgarde. Die Kunst des geteilten Berlin und der wiedervereinten Metropole bildet einen weiteren Schwerpunkt.
Um blinden und sehbehinderten Menschen neue Wege zur Kunst aufzuzeigen, verwirklicht das Museum unterschiedliche Ansätze, seine Dauer- und Sonderausstellungen zu entdecken. Ein taktiles Bodenleitsystem, Tastmodelle sowie eine kostenlose inklusive App ermöglichen Besucherinnen und Besuchern mit Sehbehinderungen einen eigenständigen Rundgang. Zusätzlich finden zu ausgewählten Themen Tastführungen statt, die auch von Gruppen gebucht werden können. Anhand von Tastobjekten, ausführlichen Bildbeschreibungen und Hörbeispielen erhalten die Teilnehmenden einen detaillierten Eindruck von den Exponaten.
Tastführungen in der Dauerausstellung „Kunst in Berlin 1880–1980“:

So 28.04.2019, 14:00–16:00 Uhr: Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
Die Führung thematisiert die bildnerische Darstellung und Selbstdarstellung von Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Kunst. Die Bilder wichtiger Künstlerinnen wie Hannah Höch, Jeanne Mammen und Lotte Laserstein stehen dabei im Mittelpunkt und werden in den gesellschaftlichen Kontext der jeweiligen Zeit eingeordnet. Wie verändern diese Künstlerinnen die konventionellen Rollenbilder und Sichtweisen auf Frauen?

So 28.07.2019, 14:00–16:00 Uhr: Gemalte Klänge
Haben Farben einen Klang? Gibt es ein lautes Bild? Wie kann Bewegung in einem Gemälde angedeutet werden? Das Thema dieser Führung ist die Darstellung von Musik in der bildenden Kunst. Auch der Zusammenhang von Tönen, Schwingungen und Bewegung soll verdeutlicht werden.

So 27.10.2019, 14:00–16:00 Uhr: Der Dialog von Konstruktion und Phantasie
So wie ein Gebäude durch Wände, Fenster und Etagen strukturiert wird, kann auch ein Bild aus unterschiedlichen Elementen konstruiert werden. Auch bei Bildern spricht man von Gleichgewicht und Proportionen. In dieser Führung liegt der Schwerpunkt auf den konstruktivistischen Strömungen in der modernen Kunst wie Bauhaus und Russische Avantgarde. Besonders die Verbindung von Architektur und bildender Kunst soll hierbei exemplarisch verdeutlicht werden.

Tastführungen in der Ausstellung „Lotte Laserstein. Von Angesicht zu Angesicht“ (05.04.–12.08.2019)
So 14.04./ Sa 25.05./ So 30.06.2019, jeweils 14:00–16:00 Uhr

Lotte Laserstein war eine der ersten Frauen, die in Deutschland bildende Kunst studieren durften. Ihre Porträts und Aktzeichnungen vermitteln bis heute einen lebendigen Eindruck der dargestellten Personen und faszinieren durch ihre realistische und gleichzeitig einfühlsame Darstellung. In Lasersteins Werk spiegelt sich die Emanzipation der Frauen in den 1920er und 1930er Jahren – aber auch das nahende Unheil der nationalsozialistischen Diktatur, die die Künstlerin 1937 zur Emigration nach Schweden zwingt.
Die Führungen durch die Ausstellung stellen ausgewählte Werke der Künstlerin vor und verbinden sie mit ihrer Biografie und mit gesellschaftlichen Ereignissen. Durch detaillierte Bildbeschreibungen und taktil erfahrbare Kompositionsskizzen werden die Gemälde und Zeichnungen zugänglich. Zusätzlich werden Klangbeispiele genutzt, um sich dem Lebensgefühl dieser Zeit anzunähern.

Alle Tastführungen richten sich in erster Linie an blinde und seheingeschränkte Besucher*innen, um den Dialog in kleinen Gruppen zu gewährleisten.

Anmeldung und nähere Informationen über den Museumsdienst Berlin: Tel. +49 (0)30-247 49-888, mailte:museumsdienst@kulturprojekte.berlin
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 7 Euro (gilt auch für Gruppen ab 10 Personen). Die Teilnahme an den Führungen ist im Museumseintritt enthalten.

Nähere Informationen zur Barrierefreiheit: http://www.berlinischegalerie.de/service/barrieref...

Verkehrsanbindung:
U1 Hallesches Tor, U6 Kochstraße oder Hallesches Tor, U8 Moritzplatz, Bus M29, 248
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kelten römer museum manching

ManchingBlinde und sehbehinderte Besucher können das kelten römer museum selbstständig besichtigen.
Der Museumskoffer enthält ein Vorlesebuch sowie Tastpläne (Schwelldruck) und zahlreiche original getreue Repliken. Das Vorlesebuch führt die Besucher durch die Kelten- und Römerabteilung der Dauerausstellung und bezieht neben den Repliken sowohl Museumseinbauten als auch ein Tastmodell vom Kastell von Oberstimm mit ein.
Die Kapitel sind mit Zeitangaben versehen, so dass der Rundgang zeitlich besser geplant und individuell gestaltet werden kann.
Das Museum bietet auch spezielle Tastführungen an, die auf verschiedene Altersgruppen abgestimmt sind.
Anmeldung über: mailto:museumswerkstatt@museum-manching.de
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Jüdisches Museum Berlin

BerlinGeschichte fühlen und hören: Eine multisensorische Architekturführung für Menschen mit und ohne Seheinschränkungen.
Diese Führung richtet sich insbesondere an Besucher*innen mit Seheinschränkungen. Aber auch für Sehende bietet der Rundgang einen spannenden Zugang zur Architektur des Museums.
Die Wände neigen sich, der Boden steigt an. Die unterirdische Welt des Jüdischen Museums Berlin mit den Achsen des Exils, des Holocausts und der Kontinuität prägen die besondere Raumerfahrung im Gebäude. Für den Architekten Daniel Libeskind war die deutsch-jüdische Geschichte ein wichtiger Bezugspunkt, den die Museumsarchitektur widerspiegelt. Der labyrinthische Garten des Exils fordert den Gleichgewichtssinn und wirft Fragen nach der Orientierung in der Fremde auf. Im Memory Void lassen sich eiserne Skulpturen betasten, die an die Opfer von Terror und Gewalt erinnern. Die Klänge in den Achsen und Voids verstärken die ungewöhnlichen Sinneseindrücke. »Der kalte Sound ist mit keinem Gebäude vergleichbar«, sagt Jonas Hauer, der das Führungskonzept entwickelt hat. Außerdem machen Tastmodelle und Berührungen die deutsch-jüdische Geschichte begreifbar.
Eintritt: 60 Euro für max. 15 Teilnehmer*innen (zzgl. Eintritt, eine Begleitperson frei)
Führungen können nach Absprache per Email an mailto:gruppen@jmberlin.de gebucht werden.
Mehr Informationen unter https://www.jmberlin.de/fuehrung-geschichte-fuehle...

Architektur für alle Sinne: Führung durch den Libeskind-Bau
Jeden Donnerstag, 18 Uhr (außer am 14. Februar und 14. März 2019)
Wer vom barocken Altbau des Museums in den Neubau von Daniel Libeskind geht, kann die architektonischen Unterschiede nicht nur sehen, sondern auch hören und spüren.
Eine ganz besondere Raumerfahrung prägt die Achsen des Exils, des Holocausts und der Kontinuität. Der labyrinthische Garten des Exils fordert den Gleichgewichtssinn und wirft Fragen nach der Orientierung in der Fremde auf. Im Memory Void lassen sich eiserne Skulpturen betasten, die an die Opfer von Terror und Gewalt erinnern. Die Klänge in den Achsen und Voids verstärken die ungewöhnlichen Sinneseindrücke.
»Der kalte Sound ist mit keinem Gebäude vergleichbar«, sagt Jonas Hauer, der die Führung für Besucher*innen konzipiert hat, die das Museum nicht nur visuell erleben möchten.
Diese Führung ist für Blinde und Besucher*innen mit Seheinschränkungen empfehlenswert.
Treffpunkt: Altbau EG, »Meeting Point« im Foyer, Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
Eintritt: 3 Euro zzgl. Museumsticket
Mehr Informationen unter https://www.jmberlin.de/fuehrung-architektur-fuer-...
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Haus der Bayerischen Geschichte - Ausstellung im Kloster Ettal

EttalBayerische Landesausstellung 2018 „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ im Kloster Ettal

Das Haus der Bayerischen Geschichte bietet Führungen für blinde und seheingeschränkte BesucherInnen an.

Es ist die Landschaft, die das Bild von Bayern prägt. Sie ist Millionen Jahre alt und menschengemacht. Sie wird zum Motiv der Maler und Muse der Dichter, zum Rückzugs- und Sehnsuchtsort für den Märchenkönig Ludwig II.
„Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“ führt anhand von Panoramen und Inszenierungen mitten in dieses Bild, geleitet die Besucher über Berge, durch Wälder und an Flüssen entlang, begegnet den Menschen, die dort dauerhaft leben oder als Gäste kommen.

Eine Kombination aus Hören und Berühren ermöglicht es blinden und seheingeschränkten Besucherinnen und Besuchern, die Entstehung des „Mythos Bayern“ zu entdecken und aktiv an der Diskussion darüber teilzunehmen.
Ausgewählte Exponate werden während des Rundgangs detailliert beschrieben, und eine Reihe von Objekten kann ertastet werden. So machen u. a. der Transportwagen aus Holz, der „Sappie“, das Mehrzweckgerät des Alpenraums, die Stammscheibe einer 220 Jahre alten Fichte, die Lederhose des Malers und Benediktinermönchs A. J. Henfling aus den Beständen des Klosters Ettal für Sie die bayerische Geschichte erspürbar.

Informationen
Begleitpersonen dürfen gerne an der Sonderführung teilnehmen und das Mitbringen von Führhunden ist erlaubt.

Die Dauer beträgt 90-120 Minuten, Treffpunkt ist im Foyer der Landesausstellung, eine Anmeldung wird erbeten unter mailto:pressestelle@hdbg.bayern.de oder der Tel. 0821-3295-118.

Der Preis für die Führung ist inklusive Eintritt 12 Euro pro Person.
Je eine Begleitperson ist frei. Die Teilnehmerzahl ist auf 6 Personen begrenzt (Begleitperson nicht mit eingerechnet).

Termine
Samstag, 11.08. um 13.30 Uhr
Freitag, 24.08. um 14.00 Uhr
Samstag, 08.09. um 14.00 Uhr
Donnerstag, 20.09. um 14.00 Uhr
Sonntag, 07.10. um 13.30 Uhr
Samstag, 20.10. um 10.15 Uhr
Freitag, 26.10. um 14.00 Uhr

Anfahrt mit dem PKW
Ab München dauert die Anreise ca. 1 Stunde und 15 Minuten und führt über die A95 Richtung Garmisch-Partenkirchen bis Oberau, dann rechts ab auf die B23 Richtung Augsburg. In Ettal fahren Sie direkt auf das Kloster zu, Parkplätze sind vor Ort gut ausgeschildert.

Ab Rosenheim benötigen Sie ca. 1 Stunde und 45 Minuten, wenn Sie auf der
B472 Richtung Westen fahren, dann auf die B95 Richtung Garmisch Partenkirchen und in Oberau auf die B23 Richtung Oberammergau abbiegen.

Von Innsbruck beträgt die Fahrzeit ca. 1 Stunde und 20 Minuten nach Ettal.
Dafür fahren Sie über Seefeld und den Grenzübergang Scharnitz nach Mittenwald. Von dort geht es über die B2 nach Garmisch-Partenkirchen und Oberau, wo Sie links auf die B23 Richtung Ettal abbiegen.

Anreise mit Bus und Bahn / ÖPNV
Kommen Sie mit der DB Regio (Bayern-Ticket) und dem Regio-Ticket-Werdenfels bequem und günstig zur Landes­ausstellung! Mit der Bahn fahren Sie bis zum Bahnhof Oberau, von dort weiter mit der Buslinie 9606 sowie dem kostenlosen Shuttlebus an Wochenenden und Feiertagen bis zum Kloster Ettal (Haltestelle Klostergasthof).

Bitte beachten Sie die Taktung der Busse am Wochenende. Es besteht auch die Möglichkeit ab Murnau mit der Bahn nach Oberammergau zu fahren und dann weiter mit dem Bus nach Ettal.

Bayerische Landesausstellung 2018
„Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“

Kloster EttalKaiser-Ludwig-Platz 1, 82488 Ettal
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UNESCO-Welterbe Zollverein

EssenZollverein hören und berühren: Bei der zweistündigen Führung lernen Blinde und Personen mit starker Sehschwäche die original erhaltenen Übertageanlagen der Zeche Zollverein Schacht XII kennen.
An verschiedenen Tast- und Geräuschstationen erfahren die Teilnehmer, wie einst Kohle auf Zollverein gefördert und weiterverarbeitet wurde. Sie können beispielsweise erfühlen, mit welchen Werkzeugen die Bergleute unter Tage gearbeitet haben, und hören in der Wipperhalle, welche Geräusche der Betrieb auf der Zeche erzeugte.
Der Gästeführer erklärt dabei einprägsam und verständlich die Arbeitsabläufe und den Arbeitsalltag der Kumpel.
Dauer: 2 Stunden

Öffentliche Führungen
Führungen für Einzelbesucher
zu festen Terminen
Termine
April – Oktober
am 4. So des Monats, 15:00 Uhr
Preis pro Person
9,50 €, ermäßigt 6 €
Kinder und Jugendliche 6 €
(5 – 17 Jahre)
Familienticket 14 € / 22 €

Gruppenführungen
Individuell buchbare Führung
max. 20 Personen pro Gruppe
Termine
nach Vereinbarung
Preis pro Gruppe
ab 120 €
Fremdsprachen
auf Anfrage

Nächstgelegene Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs:
- Haltestelle „Zollverein“ (Straßenbahnlinie 107), circa 500 Meter vom RUHR.VISITORCENTER in der Kohlenwäsche entfernt oder
- Haltestelle „Zollverein-Nord“ (S-Bahn 2, Bus 170 + 183, Straßenbahnlinie 107) circa 1000 Meter vom RUHR.VISITORCENTER in der Kohlenwäsche entfernt

Wenn Sie mit dem Auto anreisen, geben Sie „Fritz-Schupp-Allee“ in Ihr Navigationsgerät ein. Behindertengerechte Parkplätze finden Sie auf den Parkplätzen A1 und A2.
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Tastmodell im Tempelgarten Neuruppin

NeuruppinWenn man durch den Eingang Präsidentenstraße den Tempelgarten betritt, befindet sich links das Cafe & Restaurant Tempelgarten und rechts das Bronzeguss-Tastmodell dieses Tempelgartens.

Öffnungszeiten des Gartens:
April-Oktober:
tägl. 9:00-20:00 Uhr
November-März:
tägl. 9:00-17:00 Uhr
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Museum am Dom in Würzburg

WürzburgDas Museum am Dom in Würzburg bietet seit einigen Jahren zum einen Rundgänge für blinde und sehbeeinträchtigte Kinder/Jugendliche und Erwachsene an.
Neben vielen Tastmodellen gibt es auch 3 D Drucke von Kunstwerken oder einen taktilen Übersichtsplan der Dauerausstellung. Es darf also nicht nur angefasst, sondern auch geschmeckt und geschnuppert werden.
Diese Rundgänge sind kostenlos, der ermäßigte Eintrittspreis beträgt 3,- €, die Begleitperson ist frei, Blindenführhunde sind sehr willkommen.
Er dauert etwa eine bis eineinhalb Stunden.
Wenn Sie einen Rundgang buchen möchten, melden Sie sich bitte etwa zwei Wochen vor dem gewünschten Termin.
Weiter Informationen oder den Anmeldecoupon erhalten Sie unter der
Telefonnummer 0931-386 65600
oder der E-Mail-Adresse: mailto:museen@bistum-wuerzburg.de.

Zum anderen können blinde und sehbeeinträchtigte Besucher ebenfalls ohne Führung durch die Dauerausstellung gehen. Es gibt viele Skulpturen, wie zum Beispiel die Pietá von Käthe Kollwitz oder die Vasa sacra von Albert Schilling, die mit Handschuhen (an der Kasse erhältlich) berührt werden dürfen. Das Museum ist zum Teil barrierefrei.

Einmal im Monat gibt es ein inklusives Angebot mit dem Namen "Kunstgenuss" für blinde, sehbeeinträchtigte aber auch sehende Kunstgenießer*innen. Eine halbe bis dreiviertel Stunde widmet man sich intensiv ein bis zwei Werken, die mit allen Sinnen erfahren werden können.
Die Kosten dafür betragen nur den ermäßigten Eintrittspreis von 3,- €, die Begleitperson ist frei, Blindenführhunde sind sehr willkommen.

Öffnungszeiten:
Di bis So 10 bis 17 Uhr

Text von der Internetseite als Aufiodatei:
http://www.museum-am-dom.de/blinde-im-museum.mp3
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Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin

BerlinUnsere Mitmach-Manufaktur ist seit Juli 2017 unser neues Highlight in der KPM-Ausstellung.
Hier haben Sie die Möglichkeit durch verschiedene Stationen unser Porzellan mal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.
Wir laden Sie herzlich ein, Ihren ganz besonderen Manufaktur-Moment zu erleben.
Besuchen Sie die Ausstellung und die neue Mitmach-Manufaktur der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin.

Hier können Sie Porzellanmasse und Ihre Bestandteile Kaolin, Feldspat und Quarz einmal fühlen. Wie steinig und fest ist zum Beispiel Feldspat, wenn er aus dem Steinbruch kommt und wie weich und pulvrig, wenn er für die Porzellanherstellung bearbeitet wurde.
Erfahren Sie die Abläufe der Porzellanherstellung und wie lange es dauert, eine einzelne Tasse herzustellen. Ertasten Sie die verschiedenen Designs der führenden Service der KPM Berlin. Sie dürfen Originalformen anfassen und ertasten wie stark der Größenunterschied von der Mutterform bis zum fertig gebrannten Porzellanstück ist. Hierfür ist unser eigens für die Mitmach-Manufaktur nachgebauter Ofen (natürlich ist der Ofen nicht in Betrieb, sondern Dekoration) vorgesehen. Ermöglicht den Vergleich zwischen den einzelnen Teilen zu ertasten. Tauchen Sie ein in die Geheimnisse der Porzellanherstellung und werden Sie zum Manufakturisten.
Wir sind ein Museum zum Anfassen und laden auch gern zum Mitmachen ein! Wir bieten verschiedene Workshops an, die in einer leicht abgewandten Form bestimmt auch für Sehbehinderte Menschen geeignet sind. Sprechen Sie uns gerne an!

Die optimale Größe für Gruppen sind für Führungen und Workshops zwischen 5 bis 10 sehbehinderte Personen. Der Eintritt in die KPM WELT beträgt 10,- Euro (Ermäßigung für Personen mit Behinderung ab 50 % 5,- Euro). Der Eintrittspreis kann bei einem Einkauf ab 50,- Euro in der Verkaufsgalerie verrechnet werden.
Eine exklusive Buchung für eine Führung kostet 45,- Euro und beinhaltet die Guidepauschale.
Die Führung dauert ca. 1,5 bis 2 Stunden.
Zusätzlich bieten wir jeden Samstag, um 15:00 Uhr eine öffentliche Führung an, keine Voranmeldung notwendig.
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Grenzmuseum Schifflersgrund, Asbach

Asbach / SickenbergDie Gedenkstätte Grenzmuseum Schifflersgrund bietet speziell für blinde und sehbehinderte Menschen eine Informationsbroschüre in Großdruck und in Brailleschrift mit einem Bild von dem Grenzturm als tastbares Relief sowie einen kurzen Abriss über die inhaltlichen Schwerpunkte des Museums an. Zu den Themen Beobachtungsturm BT 9, Kampfhubschrauber Mi-24 und Heinz-Josef Große, der 1982 im Bereich des heutigen Museumsgeländes auf der Flucht erschossen wurde, existieren Tafeln in Schwarzschrift mit Tastreliefs und Hinweisfeldern in Blindenkurzschrift. Ein weiterer Ausbau der Angebote für Sehbehinderte ist geplant.

Weiterhin ist das Museum so gestaltet, das ein barrierefreier, ebenerdiger Zugang zu den Ausstellungsräumen gewährleistet ist.
Mit Hilfe eines Audioguides kann man an den einzelnen Stationen Näheres erfahren. Der Audioguide sollte allerdings von einer Begleitperson bedient werden, da die Menüführung sehr schwer ist und das Display sehr klein.
Blinde und sehbehinderte Menschen erhalten einen ermäßigten Eintritt (4,50 € - Stand Mai 2017). Bei Vorlage des Schwerbehindertenausweises erhält die betreuende Begleitperson freien Eintritt ins Museum.
Bei Bedarf kann vorab auch eine Führung durch das Museum gebucht werden. Hier wird speziell für die blinden und sehbehinderten Menschen ein Ertasten der Ausstellungsstücke weitgehend ermöglicht. So können sie die Zaunanlage oder aber auch einzelne Fahrzeuge „ertasten.“
Das Grenzmuseum können sie dank der guten Ausschilderung mit dem PKW gut erreichen. An das Öffentliche Verkehrsnetz ist das Museum nicht angegliedert. Hier müsste man entweder mit einen Bus bis Sickenberg fahren und von dort zu Fuß zum Grenzmuseum wandern oder aber mit Bus / Bahn bis nach Bad Sooden-Allendorf (Haltepunkt Bahnhof); Von dort bietet das Grenzmuseum nach vorheriger Vereinbarung ein Shuttletransport an.
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